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Globulino

Süße Weihnacht

von Claudia Maurer

Weihnachtskekse ©RobertK


Apfel, Nuss und Mandelkern? Ja, aber häufiger Weihnachtskekse! Und davon zu viel! Und sogar noch in rohem Zustand – nämlich als Teig? So ist es nicht verwunderlich, dass Kinder, aber auch Erwachsene, besonders zu Weihnachtszeit über Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme und Übelkeit klagen.


Ob Groß oder Klein, fast jeder steckt gerne einmal den Finger in süßen Kuchenteig, bevor der in den Backofen wandert. Doch die mahnenden Worte aus der Kindheit gehen uns dabei einfach nicht aus dem Kopf. „Ist Naschen verboten?“.

Kinder naschen besonders gerne Süßes wie Kuchenteig, Kekse und Schokolade – schließlich ist süß die erste Geschmacksrichtung, die ein Ungeborenes durch das Fruchtwasser im Mutterleib kennenlernt. Allerdings sollte der Süßhunger nicht durch Industriezuckerprodukte gestillt werden, sie liefern nur kurzfristig die gewünschte Energie, schwächen aber langfristig den Organismus. Die TCM empfiehlt Produkte aus dem Erdelement wie Getreide, Kürbis und Karotten, aber auch Nüsse und Erdäpfel. Diese neutralen Nahrungsmittel stillen den Süßhunger auf gesunde Weise und lassen Heißhungerattacken auf Süßigkeiten gar nicht erst aufkommen.

Der Frust nach der Lust
Falls die Lust auf Süßes doch größer war als der Magen, rächt er sich in der Regel mit Übelkeit, Blähungen und Schmerzen. Besonders, wenn der Finger zu häufig in die Teigschüssel gewandert ist oder die Weihnachtsbäckerei in noch warmen Zustand verspeist wurde, kann auch das Kohlendioxyd schwer im Magen liegen, dass durch Backtriebmittel wie Hefe oder Backpulver entsteht und durch deren Hilfe der Teig aufgeht und schön luftig und locker wird.
Der Genuss von rohem Kuchenteig ist auch deshalb zu vermeiden, weil mit den rohen Eiern Salmonellen in den Teig gelangen können. Sie sterben erst beim Backen ab.

Sollten Sie oder ihre Kinder unter Übelkeit, Bauchschmerzen oder Blähungen leiden, können folgende homöopathischen Mittel Abhilfe schaffen.

Homöopathische Einzelmittel
Lycopodium clavatum hilft gegen Blähungen und Bauchschmerzen. Diese Symptome können ein Zeichen dafür sein, dass ein Kind Mehlspeisen oder Süßigkeiten nicht verträgt und gehen oftmals einher mit einem stark aufgeblähten Bauch sowie lauten Magen-Darm Geräuschen. Die Einnahme von Pulsatilla pratensis ist empfehlenswert bei einer Magenverstimmung, Durchfall oder Bauchschmerzen als Folge von fettem Gebäck wie Krapfen und Schlagobers oder aber auch wenn die Beschwerden davon kommen, dass viel durcheinandergegessen wurde. Das Kind ist oft launisch und weinerlich. Weitere Informationen zu homöopathischen Einzelmittel finden Sie auf www.homoeopathiehilft.at in unserer Datenbank „Bewährte Indikationen“.

Homöopathische Komplexmittel
Nux vomica-Homaccord-Tropfen lindern Funktionsstörungen im Magen-Darm-Leber-Bereich sowie Blähungen und werden unter anderem bei Übelkeit und anderen Beschwerden nach übermäßigem Konsum von Genussmitteln eingesetzt. Zur Linderung von krampfartigen Magen- Darm-Beschwerden, sowie Beschwerden der Gallen- und Harnwege empfiehlt sich die Einnahme von Spascupreel-Tabletten.
Vomitusheel-Tropfen sind wirksam bei Übelkeit, Erbrechen und Brechreiz verschiedener Ursache. Häufig werden diese Symptome durch den Genuss verdorbener Lebensmitteln oder zu viel Genussmittel ausgelöst, sie können aber auch psychische Ursachen haben oder als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten. Gastricumeel-Tabletten hingegen helfen bei Magen- und Verdauungsproblemen sowie gegen Sodbrennen, Aufstoßen, Blähungen und Magenschmerzen. Die genannten Komplexmittel sind alle auch für Kinder ab 2 Jahren geeignet (siehe Gebrauchsinformation auf www.peithner.at).

Fünf Elemente
Gerade in der sensiblen Phase der Schwangerschaft, sollte die werdende Mutter Tipps der Fünf Elemente Küche beherzigen. „Denn während der Schwangerschaft steigt bei vielen Frauen das Bedürfnis nach Süßigkeiten“, erzählt Ernährungsberaterin Elisabeth Kuhn aus der Praxis. „Das sollten werdende Mütter nicht durch Schokoriegel stillen, sondern durch Lebensmittel aus dem Element Erde.“ Die Nahrungsmittel dieser Elementegruppe werden nicht nur der Geschmacksrichtung „süß“ zugeordnet, sie wirken auch befeuchtend,
„Die natürliche Süße von gegartem Gemüse oder Getreide, von Kompotten oder von sparsam verwendeten Süßmitteln wie Gerstenmalz, Ahornsirup oder Vollrohrzucker verhindern, dass kleine Kinder große Naschkatzen werden. Meine beiden Kinder, die den milden Geschmack natürlicher Nahrung gewöhnt sind, empfinden zuckerhaltige Süßigkeiten als viel zu süß.“

Kinder brauchen den süßen Geschmack, um ihr Ich-Bewußtsein zu stärken. Aus Gewohnheit bitten sie um Schokolade oder Bonbons. Dabei sollten gerade Kinder Industriezuckerprodukte meiden. Sie liefern nur kurzfristig die gewünschte Energie, schwächen aber langfristig den Organismus. Produkte aus dem Erdelement hingegen, stillen den Süßhunger auf gesunde Weise und lassen Heißhungerattacken gar nicht erst aufkommen.

Zudem nährt gerade ein Überangebot von Zucker die Fettzellen, die im Wachstum gebildet werden. Die Anzahl dieser Kammern lässt sich auf natürliche Art und Weise nicht mehr verringern. Allein darauf, ob Sie gefüllt sind oder nicht, können wir Einfluss nehmen. Daher unser Hinweis: Nur Sie können bestimmten, ob Ihr Kind später Figurprobleme hat oder nicht – sein Schicksal liegt in Ihrer Hand. Gehen Sie verantwortungsvoll damit um!

Claudia Maurer
Claudia Maurer ist Heilpraktikerin nach deutschem Recht. Da die homöopathische Behandlung in Österreich ÄrztInnen vorbehalten ist, hat sie sich der Information von Interessierten Personen zugewendet. Als Obfrau des Vereins zur Förderung der Homöopathie und Gesundheit (VHG) organisiert sie seit nunmehr 6 Jahren Informationsveranstaltungen in ganz Österreich und gibt die monatlich erscheinende Vereinszeitschrift „Bulletin“ heraus. Claudia Maurer auch Initiatorin der Initiative „Homöopathie hilft!“. Ihre Informationstätigkeit übt Claudia Maurer ehrenamtlich aus.

Fotocredit:  ©RobertK

 

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