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Falsches Spiel

Meta-Analysen zur Homöopathie sind negativ,
weil 90% der Daten ausgeschlossen werden


Seit ihrem Bestehen hat die Homöopathie die medizinische Gemeinschaft polarisiert. Entfacht ist ein wissenschaftlicher Kampf ob Homöopathie eine wirksame Therapie ist, die PatientInnen helfen oder sie heilen kann, oder aber nur Humbug ist. Die Studienlage ist sehr uneinheitlich. So kommen Meta-Analysen zur Homöopathie zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, wie die eingeschlossenen Studien selektioniert werden.

„Homöopathie ist unzureichend erforscht, die Qualität der Studien ist gering und es gibt nicht eine einzige positive Homöopathie-Studie“. Dies sind die drei häufigsten Falschaussagen zur Homöopathie-Forschung, so Prof. R. G. Hahn, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Universität von Linköping, der motiviert durch eine Auseinandersetzung um die wissenschaftliche Beurteilung von Homöopathie im Internet bisherige Meta-Analysen einer kritischen Prüfung unterzog und seine Ergebnisse in einer Übersichtsarbeit in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“ veröffentlichte.1

„Zur Schlussfolgerung, dass Homöopathie klinisch nicht wirksam sei, kann man nur kommen, wenn man 90 % aller klinischen Studien zur Homöopathie ignoriert und nicht auswertet“, so das Ergebnis von Hahns Untersuchung.

Mehr Informationen unter:
www.informationen-zur-homoeopathie.de
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24200828


1 Hahn RG. Homeopathy: meta-analyses of pooled clinical data. In: Forschende Komplementärmedizin; 2013 20(5):376-81. doi: 10.1159/000355916. Epub 2013 Oct 17.

 

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