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Pressefrühstück: Homöopathie lindert körperlichen...

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Homöopathie lindert körperlichen und psychischen Schmerz
© Thomas Lammeyer

 

Nachbericht zum Pressefrühstück: Viele Krankheiten und Beschwerden lassen sich mit Homöopathie wirksam und nebenwirkungsarm behandeln. Dies gilt sowohl für körperliche als auch psychische Schmerzzustände - egal ob akut (z.B. nach Sportverletzungen), chronisch (etwa aufgrund von Abnützungserscheiungen) oder nach traumatischen Erlebnissen.

 

Die Homöopathie verfügt über ein breites Armamentarium zur Linderung von Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule - z.B. Rücken- und Gelenkschmerzen. "Diese Behandlung ist insbesondere für chronische Erkrankungen sinnvoll, aber auch für sogenannte Autoimmunerkrankungen wie etwa bestimmte rheumatische Erkrankungen", erklärt Dr. Peter-Kurt Österreicher, MSc, Ganzheitsmediziner und Leiter des Referats für Komplementärmedizin der Ärztekammer Niederösterreich. Durch konsequente homöopathische Therapie gelingt es häufig, die - oft von schweren Nebenwirkungen begleiteten - "schulmedizinischen" Medikamente zu reduzieren, sei es durch eine Verringerung ihrer Anzahl oder ihrer Dosis. So manche dieser Therapien wird dadurch erst erträglich oder möglich. In der Frühphase chronischer Erkrankungen kann durch Homöopathika vielfach eine Umstimmung herbeigeführt und so die Chronifizierung einer Erkrankung verhindert werden.

Wirksame und gut verträgliche Alternative
Auch bei leichten bis mäßigen Sportverletzungen, die mit akuten Schmerzen und Schwellungen einhergehen, bewähren sich homöopathische Arzneien. "So konnte in einer großen Studie1 mit 449 PatientInnen nach Verstauchung des Sprunggelenkes nachgewiesen werden, dass Traumeel® - eine Kombination bewährter homöopathischer Wirkstoffe - eine wirksame und gut verträgliche Alternative zu den häufig eingesetzten nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR) darstellt", berichtet Prim. Univ. Prof. Dr. Karl-Peter Benedetto, Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des LKH Feldkirch. Die mehrmals tägliche lokale Anwendung von Traumeel® oder Diclofenac führte zu vergleichbaren Ergebnissen bezüglich Schmerzlinderung, Abnahme der Schwellung, Bewegungsfähigkeit und Funktionalität des Sprunggelenkes sowie Verträglichkeit.

Psychische Belastungen homöopathisch aufarbeiten
"Sexuelle Übergriffe, schwere Krankheiten, wie Krebs oder Verwicklung in lebensbedrohende Unfälle, Verlust des Partners durch Scheidung und Tod können unsere Seelenzustände massiv erschüttern", weiß Dr. Erfried Pichler, Arzt für Allgemeinmedizin, Homöopathie und Chirotherapie sowie Präsident der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin (ÖGHM). Solche Ereignisse können "tief in den Knochen" sitzen und zu Angstreaktionen bis hin zu Panikanfällen führen. Diese reichen von Unsicherheit auf den Schiern nach einem Schiunfall, oder Angst beim Autofahren nach Verkehrsunfällen oder Angstzuständen, wenn es sich um die eigene Gesundheit oder die anderer Personen handelt. "Die Beruhigung dieser unangenehmen Seelenzustände ist auch eine Domäne der ärztlichen Homöopathie", so Dr. Pichler. Sie kennt besonders drei wichtige Arzneien, wenn Menschen durch den Anblick eines Unfalls oder das Erleben eines anderen negativen Ereignisses akut in eine seelische Traumatisierung verfallen: Blauer Eisenhut (Aconitum napellus), Calcium und Opium. In diesen Fällen ist mit einer C30-Potenz häufig eine rasche Linderung und Entspannung erreichbar. Bei länger zurückliegenden dramatischen Ereignissen ist meist eine längere Behandlungsdauer erforderlich.

Neue Studien belegen Wirksamkeit
Homöopathie genießt in der europäischen Bevölkerung hohes Vertrauen, wie aus dem 2012 erschienenen CAMbrella Report2 von CAMbrella, dem ersten EU-finanzierten Forschungsprojekt zu komplementärer und alternativer Medizin (CAM), hervorgeht. Ungeachtet dessen versuchen Skeptiker mit hohem Aufwand, die Homöopathie systematisch in Misskredit zu bringen. Dazu wird häufig eine 2005 in "The Lancet"3 publizierte Metaanalyse zitiert, wonach Homöopathie nicht besser wirke als Placebo. "Im Nachhinein wurden jedoch beträchtliche methodische Mängel dieser Metaanalyse bekannt: Aus insgesamt 110 Studien - davon 27 mit hoher Qualität - wurden nur acht Arbeiten ausgewählt, wobei erst nach zwei Jahren publik wurde, um welche Studien es sich dabei gehandelt hatte", erläutert Dr. Thomas Peinbauer, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie, Präsident des European Committee for Homeopathy (ECH).
Eine erst kürzlich publizierte Auswertung4 von Metaanalysen gepoolter Daten aus Placebo-kontrollierten klinischen Studien stellt der Homöopathie hingegen ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. Studienautor Robert G. Hahn, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der schwedischen Universität Linköping, kam zu folgenden Kernaussagen:

  • Um den Schluss ziehen zu können, dass Homöopathie einer klinischen Wirkung entbehrt, müssten 90 Prozent der vorhandenen klinischen Studien außer Acht gelassen werden. Alternativ müssten fehlerhafte statistische Methoden angewendet werden.
  • Die Methode des "Funnel Plot" - die für die 2005 in "The Lancet" publizierte Metaanalyse verwendet worden war - erwies sich für die Analyse heterogener Datensätze, wie dies bei der Homöopathie der Fall ist, als fehlerhaft und ist daher ungeeignet.
  • LeserInnen dieser Literatur sollten sich bewusst sein, dass Ideologie in diesen Metaanalysen eine Rolle spielt.


Weitere Infos: www.homoeopathiehilft.at und www.homoeopathie.at

Literatur:
1) De Vega CG, et al. Annals of Rheumatic Diseases 2012;Vol. 71:Supp. III (SAT0423).
2) Walach H, et al. Insights into the Current Situation of CAM in Europe: Major Findings of the EU Project CAMbrella, Forschende Komplementärmedizin 2012;19, Suppl. 2; http://www.cambrella.eu/home.php?il=205&l=deu
3) Shang A, et al. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. The Lancet 2005;366(9487):726-732.
4) Hahn RG, Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data. Forschende Komplementärmedizin 2013;20:376-381.

Ankündigung: Tage der Homöopathie

Tag der Homöopathie für Tierfreunde
9. April in der VetMedUni Wien

Nicht nur wir Menschen, auch Tiere sprechen auf Homöopathie sehr gut an. Haustiere und auch Nutztiere auf (Bio-)Bauernhöfen profitieren von einer homöopathischen Therapie. Die Vorteile: Die Arzneien sind meist nicht nur günstiger als herkömmliche schulmedizinische Medikamente, sondern es gibt auch keine unerwünschten Nebenwirkungen und keine Resistenzen von Bakterien. Die Österreichische Gesellschaft für Veterinärmedizinische Homöopathie (ÖGVH) veranstaltet am 9. April 2014 von 18 bis 21 Uhr einen Vortragsabend zum Thema "Erfolgsmedizin Homöopathie" in der VetMedUni Wien, 1210 Wien, Veterinärplatz 1. Eingeladen sind alle Homöopathie-interessierten und -begeisterten Zweibeiner (Tiere müssen leider zuhause bleiben). Ab 18 Uhr informieren:
Mag. Elisabeth Kasper und Mag. Helene Widmann: "Homöopathie leicht verständlich, kurz erklärt", ÖGVH-Präsident Dr. Erich Scherr: "Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln bei akuten orthopädischen Beschwerden des Pferdes"
Dr. Ursula Friedmann: "Ohrrandnekrosen beim Schwein"
Mag. Michael Riedler: "Arzneimittelprüfung von Natrium sulfuricum (Glaubersalz) beim Pferd"
Dr. Herbert Neumayr: "Arsenicum album in 3 verschiedenen Kleintierfällen"

Wann? Mittwoch, 9. April 2014, 18-21 Uhr
Wo? VetMedUni Wien, Hörsaal A, 1210 Wien, Veterinärplatz 1 (Straßenbahn 25, 26; Bus 27 A - Station Josef Baumann-Gasse/Veterinärmedizinische Universität, Info/Anreise: www.vetmeduni.ac.at)
Eintritt frei!
Weitere Infos: www.oegvh.at

Tag der Homöopathie: Schmerzfrei & beweglich
10. April im Kolpinghaus Wien-Zentral


Homöopathie hilft - bei Verletzungen, Prellungen und Verspannungen. Am Tag der Homöopathie, am 10. April 2014, steht heuer das Thema Schmerz im Fokus. Beim kostenlosen Vortragsabend im Kolpinghaus Wien-Zentral informieren ExpertInnen der Homöopathie ausführlich darüber. Der Eintritt ist frei.

Egal ob beim Sport, im Haushalt oder in Ausübung der beruflichen Tätigkeit - eine der häufigsten Unfallfolgen sind Schmerzen. Sie können bei Verletzungen des Bewegungs- und Stützapparates in Form von Verspannungen, Verstauchungen, Prellungen und Blutergüssen auftreten und die Lebensfreude der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Auch chronische Schmerzen bei Abnützungserscheinungen oder chronischen Entzündungen der Gelenke belasten viele Menschen. Ebenso psychische Schmerzen, die durch traumatische Erlebnisse ausgelöst werden.
Immer mehr suchen gegen Schmerzen wirksame Alternativen zu konventionellen Medikamenten, mit der Absicht, das Nebenwirkungsrisiko zu minimieren. Homöopathische Arzneien bieten hier wirkungsvolle und sanfte Lösungen.

Aus diesem Grund stellt der Verein Initiative "Homöopathie hilft!" in Kooperation mit der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin) am Tag der Homöopathie heuer das Thema "Schmerz" in den Fokus. Es informieren Sie ab 17:30 Uhr:
Dr. Johannes Schön, Allgemeinmediziner und Arzt der Homöopathie: "Das Kreuz mit dem Kreuz - Rücken- und Gelenksbeschwerden homöopathisch behandeln"
Dr. Katrin Strauch, Allgemeinmedizinerin und Ärztin der Homöopathie: "Unfälle in der Freizeit, im Haushalt oder Beruf - wenn Schmerzen folgen"
Dr. Erfried Pichler, Präsident der ÖGHM, Allgemeinmediziner und Arzt der Homöopathischen Medizin: "Wenn die Psyche leidet - seelische Schmerzen infolge traumatischer Erlebnisse"

Wann? 10. April 2014, 17.30 - 21 Uhr
Wo? Kolping Wien-Zentral, Gumpendorferstraße 39, 1060 Wien
(U4 Kettenbrückengasse, Parkmöglichkeiten am Naschmarkt)
Eintritt frei!
Weitere Infos: www.homoeopathiehilft.at

 

Bildinformationen:
Aktive Seniorin © Thomas Lammeyer


PK_Homoeopathie ©fotodienst/Klaus Ranger:
Anlässlich des Geburtstages von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, luden der Verein Initiative "Homöopathie hilft!" und die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) zum Pressefrühstück "Schmerzfrei & beweglich" mit Dr. Erfried Pichler (Allgemeinmediziner, Homöopath, Leiter der komplementärmedizinischen Ambulanz der Kinderonkologie Klagenfurt und Präsident der ÖGHM), Prim. Univ. Prof. Dr. Karl-Peter Benedetto (Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des LKH Feldkirch), Mag. pharm. Sabine Lexer (Apothekerin in der St. Anna Apotheke in Wien-Meidling und neue Obfrau der Initiative "Homöopathie hilft!"), Dr. Peter-Kurt Österreicher, MSc (Ganzheitsmediziner und Leiter des Referats für Komplementärmedizin der Ärztekammer Niederösterreich), Dr. Thomas Peinbauer (Präsident des European Committee for Homeopathy - ECH)



Presseinformation 8. April 2014

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