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Globulino

Wenn der Sandmann Urlaub macht

von Dr. Gloria Kozel

Schlafendes Kind ©digidias


Kinder haben meist andere Vorstellungen von Urlaub als deren Eltern. Kinder im Volksschulalter brauchen Geschwister oder Freunde für den Urlaubsspaß, sie wollen sich austoben und Abenteuer erleben – aber nicht alle!


Es gibt Kinder, die Veränderungen skeptisch gegenüberstehen, wie solche, die Calcium carbonicum benötigen. Sie fragen schon Tage vor Urlaubsbeginn, wie es an der Urlaubsdestination wohl aussieht und wie dort der Urlaubsalltag geplant ist – dann schlafen sie schon schlecht. Sie knirschen mit den Zähnen im Schlaf als Zeichen einer für sie belastenden Situation, sie stöhnen, schreien auf und erwachen rund um 3 Uhr Früh. Calcium carbonicum will nicht wirklich gern wegfahren. Sie fühlen sich in den Ferien auch sehr wohl bei Kartenspielen, Lego, Uno… Im Urlaub wollen sie nicht allein im Zimmer schlafen. Das Kind erwacht nachts durch heftige Alpträume und weint. Zudem neigt ein Calcium-carbonicum-Kind leicht zu Verstopfung; im Urlaub wegen der ungewohnten Kost noch mehr.

Albträume
Für Kinder, die im Winter unter häufiger Bronchitis leiden, denken die Eltern an einen Aufenthalt in den Bergen. Aber Achtung: Bryonia-cretica-Kinder (früher Bryonia alba) neigen auch im Sommer zu Husten nach kalten Getränken oder Eis und – Bryonia-Kinder sind eher launisch und schnell zornig. Sie wollen in gesundem Zustand nicht getragen oder auf die Schulter gelegt werden! Albträume sind die Folge.

Schreckgespenst Urlaub

Beobachten Sie gelegentlich auch zu Hause, dass Ihr Kind spät einschläft, es im Schlaf mit den Zähnen klappert oder mit dem Kopf zuckt, dass es nach dem Kindergarten oder der Schule am Nachmittag sehr müde ist, aber trotzdem schwer einschlafen kann, dann denken Sie bei einem sanften Menschen an Pulsatilla pratensis. Ein Pulsatilla-Kind ist nun auch nicht der/diejenige, der so gern in den Urlaub fährt. Bei den Besprechungen wegen der Destination sollte an Autofahrten gedacht werden, Reisen mit dem Zug oder dem Flugzeug macht dem Kind Angst. Es äußert diese meist in Form von Stöhnen, Klagen, Klammern und Weinen.

Unternehmungslust
Ganz anders ein Kind, das Phosphoricum für seine Schlafstörung braucht: es ist ein charmantes, unternehmungslustiges Kind, das gerne verreist, gern Abenteuer erlebt! Wenn allerdings an einem Tag zu viel „Action“ stattgefunden hat, kann es wegen Gedanken an all die aufregenden Dinge nicht einschlafen und möchte den Eltern immer wieder davon erzählen.

So planen Sie für Ihre homöopathische Urlaubsapotheke bei Bedarf die genannten Arzneien in einer C/D 30 mitzunehmen und geben Sie, etwa jeden 2. Tag jeweils 5 Globuli am Nachmittag. Einem sorgenfreien und schlaferholsamen Urlaub steht dann nichts mehr im Wege!

Praktisch für den Urlaub sind auch Viburcol-Phiolen: Sie unterstützen bei banalen Infekten und Unruhezuständen mit und ohne Fieber. Ein Komplexmittel aus Atropa bella-donna, Matricaria recutita, Plantago major, Pulsatilla pratensis, Solanum dulcamara und Calcium carbonicum Hahnemanni.

Dr. Gloria Kozel

Dr. Gloria Kozel ist Allgemeinmedizinerin und Homöopathin in Graz. Von 2006 bis September 2012 war sie Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM). Seit 1999 bildet sie als Lehrbeauftrage der ÖGHM angehende HomöopathInnen aus.

Fotocredit:  ©digidias

 

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