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Aus der Apotheke

Wenn's tröpfelt und brennt – Hilfe durch Homöopathie bei Blasenentzündungen

von Mag. pharm. Sabine Lexer

 © Initiative "Homöopathie hilft!"



Häufiger Harndrang? Brennen oder Stechen beim Wasserlassen? Harnwegsinfekte sind typische Frauenleiden. Diese Tipps sorgen für eine Erleichterung ohne Schmerzen.

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Einen Vorgeschmack für herbstliche Temperaturen hat uns dieses Jahr leider schon der August beschert. Die gute Nachricht: Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwartet uns ein überdurchschnittlich warmer Herbst. Und der lädt geradezu ein, sich beim Wandern, Radfahren oder für den abendlichen Ausflug in den Schanigarten zu leicht zu bekleiden. So besteht die Gefahr, sich nach einer kurzen Pause auf einem kalten Stein oder in kühler Zugluft die Blase zu verkühlen, häufiger Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen sind die ersten Anzeichen.

Typisch Frau!
Das stimmt! Frauen leiden viel häufiger an Harnwegsinfekten als Männer. Aufgrund der geringeren Entfernung von Harnröhre und Anus und der kurzen Harnröhre finden Bakterien aus dem Darm (vor allem Escherichia coli und Enterococcus) leichter ihren Weg. In selteneren Fällen sind Viren oder Pilze schuld. Veränderungen im Hormonhaushalt spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, daher haben Frauen während der Menstruation, in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren noch häufiger mit Harnwegsinfektionen zu kämpfen.
Eine Sonderform der Harnwegsinfektion ist die Honeymoon-Cystitis, die vor allem bei Frauen nach häufigem Geschlechtsverkehr auftritt. Aber auch Menschen mit schlechtem Immunsystem oder chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus zählen zu den Risikogruppen für Blasenentzündung & Co.

Rechtzeitig zum Arzt!
Dauern die Beschwerden mehrere Tage an oder sollte zusätzlich Fieber oder ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten, so rasch wie möglich zur Ärztin oder Arzt. Anhand eines Urintests – und je nach Bedarf durch eine Blutuntersuchung oder Ultraschall – können so ernsthafte Erkrankungen des Unterleibes rechtzeitig erkannt und behandelt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um eine bakterielle Infektion, die mit einem Antibiotikum behandelt wird und innerhalb von 10-14 Tagen abgeklungen ist.

Homöopathie hilft

 

Vermehrter Harndrang
Wenn bedingt durch Unterkühlung, Durchnässung (kalte, nasse Füße, Sitzen auf feuchtkaltem Boden etc.) vermehrter und eventuell schmerzhafter Harndrang auftritt, der sich durch Wärme bessert, hilft Solanum dulcamara D6.

Sehr schmerzhafte Harnwegsentzündung
Bei Symptomen wie brennendem Schmerz während dem Wasserlassen und Wundheitsgefühl in Harnröhre und Blase, die sich durch Berührung und Kaffeetrinken verschlimmern, ist Lytta vesicatoria D6 empfehlenswert.

Plötzlicher heftiger Harndrang
Sind die Schmerzen extrem stark und der Weg zur Toilette kaum zu schaffen und ist ein Brennen, Beißen und intensiver Juckreiz in der Harnröhre zu spüren, sorgt Petroselinum crispum D6 für Linderung.

Immer wiederkehrende Harnwegsinfekte
Chronische Beschwerden mit häufigem Harndrang, eventuell auch unwillkürlicher Harnabgang, bedingt durch kalte Füße, Infektionen, Hormonstörung oder Abwehrschwäche sowie eine gereizte, weinerliche Stimmung sind Anzeichen für Pulsatilla pratensis D6.

Wer nicht sicher ist, welches dieser Einzelmittel für ihn das richtige ist, kann auch das homöopathische Komplexmittel Berberis-Homaccord®-Tropfen verwenden. Es sollte bei den ersten Anzeichen einer Harnwegsinfektion eingenommen werden. Auch als Unterstützung bei häufig auftretenden Beschwerden kann es helfen. Sabal-Homaccord®-Tropfen eignen sich  zur Anregung der Selbstheilungskräfte bei Reizblase.

Veranstaltungstipp
Mehr Info zu den Themen Blasenentzündung, Harninkontinenz, Bettnässen und Prostatitis gibt es gibt es bei einer Vortragsveranstaltung der St. Anna Apotheke und der Initiative „Homöopathie hilft!“.
Datum: 18. November 2014, 18:30 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum der Pfarre Namen Jesu, Schedifkaplatz 3, 1120 Wien
Vortragende: Claudia Maurer
Eintritt frei!
Anmeldung erbeten (bis 1 Woche vor der Veranstaltung)  telefonisch unter 01/879 99 07 oder 01/813 10 62-0 per E-Mail an initiative@homoeopathiehilft.at oder info@apotheke-st-anna.at.

Tipps zur Vorbeugung

  • Wichtig: Viel trinken! 2-3 Liter Flüssigkeit – am besten Wasser oder Tee.
  • Harndrang nicht zurückhalten, sondern lieber öfters die Toilette aufsuchen.
  • Blase immer ganz entleeren: Nicht mit vorgebeugtem Körper auf der Toilette sitzen.
  • Den Intimbereich (nur den äußeren) täglich mit lauwarmem Wasser, mit der Hand (ohne Waschlappen), und – um eine Verschleppung der Darmbakterien zu verhindern – von vorne nach hinten waschen.
  • Immer gleich nach dem Sex auf die Toilette. Durch das Wasserlassen werden die Harnwege gereinigt.
  • Eigenes Handtuch für Intimzone, häufig wechseln und heiß waschen.
  • Bikini oder Badeanzug nicht auf der Haut trocknen lassen, sondern gleich nach dem Schwimmen wechseln.
  • Whirlpools lieber meiden. Hier fühlen sich nicht nur Menschen, sondern auch Bakterien sehr wohl.
  • In öffentlichen Toiletten nicht direkt auf die Klobrille setzen.


Mag. pharm. Sabine Lexer
Mag. pharm. Sabine Lexer leitet die St. Anna Apotheke in Wien Meidling. Sie ist Spezialistin zum Thema Bachblütentherapie und Homöopathie und organisiert laufend Vorträge zu interessanten Gesundheitsthemen. Seit Jänner dieses Jahres ist sie Obfrau des Vereins Initiative „Homöopathie hilft!“

Fotocredit: © Initiative "Homöopathie hilft!"

 

 

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