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Weihnachten mit Pubertierenden

© pathdoc - Fotolia.com

Besinnliche, friedliche Weihnachten sind der Wunsch, das Gegenteil Realität: Nie wird so oft gestritten wie zu den Feiertagen. Pubertierenden Jugendlichen geht die Familienidylle und das feierliche Getue der Eltern und Verwandten sowieso mächtig auf die Nerven, nicht selten meutern sie lautstark.

„Weihnachten ist die ideale Zeit für Teenager, um zu rebellieren. Da bringen sie die Eltern ganz leicht an ihre Grenzen“, so Prim. Dr. Manfred Stelzig, Leiter des Departments für Psychosomatik am Universitätsklinikum Salzburg, in seinem Ratgeber „Oh Tannentrauma: Wie Weihnachten wieder wundervoll wird“. Hier helfe genaue Planung, sozusagen ein Drehbuch, in dem jeder seine Rolle kennt. Das sollte möglichst vor Weihnachten von allen Beteiligten gemeinsam entwickelt werden. „Jugendliche haben eigene Vorstellungen, wie sie das Fest feiern wollen – und das muss man vorher klären und nicht erst an Heiligabend. Denn es ist ja nicht lustig, wenn die Eltern in Familienromantik baden und der Jugendliche plötzlich sagt: Jetzt muss ich aber weg. Deshalb ist es so wichtig, dass alle den Ablauf kennen und alle bereit zu Kompromissen sind. Und wenn doch der Rebell durchbricht, sollten die Eltern versuchen, Humor zu bewahren.“

Keine Frage, die Pubertät ist nicht nur zu Weihnachten eine schwierige Phase. Der Grund: Der Weg vom Kind zum Erwachsenen, die Entwicklung der sexuellen Geschlechtsreife, ist nicht nur von körperlichen Veränderungen geprägt – auch im Gehirn laufen Umbauarbeiten auf Hochtouren: Die Anzahl der Nervenzellen nimmt ab, dafür kommen Verbindungsbahnen dazu; die Netzwerke zwischen den Nervenzellen verändern sich. Die Abläufe werden hormonell gesteuert – und dieser Hormoncocktail sorgt für emotionale Schwankungen. Da wird schon mal das sonst so liebe Töchterchen zum fauchenden Biest, der hilfsbereite Sohnemann zum aggressiven Rüpel. Dann verkriechen sie sich wieder tagelang in ihrem Zimmer, schweigen, chillen, sind ständig müde und motivationslos. Auch für die Heranwachsenden keine leichte Zeit. Auf der Suche nach ihrer neuen Identität, ihrer Authentizität, fühlen sie sich ihren Stimmungsschwankungen hilflos ausgesetzt und häufig ungerecht behandelt.

Abwarten kann hier die richtige Strategie für Kinder und Eltern sein. Ist das Familienleben jedoch schon schwer belastet, kann die Homöopathie helfen, emotionale Stabilität, Ausgeglichenheit und familiären Frieden wiederherzustellen.

Homöopathie für Jugendliche in der Pubertät:

Aggressionen

Kinder und Jugendliche, die auf Sulfur (Gelber Schwefel) ansprechen, sprühen vor Energie, haben viel Temperament und sind sehr aktiv, immer in Bewegung. Jedoch sind sie in der Schule meistens extrem faul und vergesslich (Hausübungen!). Längeres Stillsitzen ist ein Problem.

Ängste
Wenn Stress und Arbeiten unter Zeitdruck zu Beschwerden (z. B. Kopf-, Bauchschmerzen) oder Ängsten führt – etwa Angst, etwas Falsches zu sagen, ausgelacht zu werden, kann Calcium carbonicum helfen. Es sind im Grunde fleißige Kinder, doch wenn die Lehrerin bzw. der Lehrer sie nicht direkt fragt, bleiben sie still. Aus eigener Motivation heraus melden sie sich im Unterricht nicht.

Depressive Verstimmungen
Bei Ärger, schlechter Laune, unerklärlicher Traurigkeit und innerem Rückzug, wenn jede kleinste Anstrengung noch mehr schwächt, kommt Acidum phosphoricum (Phosphorsäure) zum Einsatz. Oft steckt körperliche oder geistige Überanstrengung bedingt durch (Liebes-)Kummer, Krankheit (z. B. Grippe, Durchfall, Blutungen) oder schnellem Wachstum bei Jugendlichen dahinter.

Emotionale Krisen bei Teenies & Eltern
Strychnos ignatii (früher: Ignatia, Ignazbohne) hilft Menschen nach häufigen Enttäuschungen, wenn sie sehr gekränkt sind und sich zurückgewiesen fühlen; auch bei Liebeskummer bzw. bei Enttäuschungen über die Undankbarkeit und Grausamkeit der pubertierenden Jugendlichen. Der Hals fühlt sich wie „zugeschnürt“ an. Weinen und Lachen können sich schnell abwechseln.

Wenn der Ärger auf den Magen schlägt
… ist Strychnos nux-vomica (früher: Nux vomica, die Brechnuss) angezeigt.
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Fotohinweis: Zorniges Mädchen © pathdoc - Fotolia.com

 

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 Presseinformation Wien, 2. Dezember 2014

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