Kolumne
RSS FACEBOOK Twitter Weiterempfehlen

Die Zukunft der Homöopathie


Was sich in den vergangenen 250 Jahren in der Homöopathie getan hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Als mindestens ebenso aufschlussreich erweist sich jedoch ein Blick auf die kommenden Dekaden. Hier ein kurzer geschichtlicher Abriss:

2014: Zum ersten Mal wird ein Nokia-Handy verrieben und potenziert. Es wird später zum Arzneimittel des Jahrhunderts gewählt.

2017: Die Homöopathie erhält einen neuen Lehrstuhl an der Medizinuniversität Wien. Die ausgediente Sitzgelegenheit wurde von der ÖGHM beim traditionellen Uni-Flohmarkt erworben und steht seitdem ihren  Räumlichkeiten.

2018: Der italienische Homöopath und Autor des Buches „Die Meeresmittel“, Massimo Mangialavori, entdeckt sich selbst, potenziert sich, führt eine Arzneimittelprüfung mit dem Arzneimittel „Massimo“ durch und veröffentlicht sein Werk „Ich als Meeresmittel“.

2019: Die gerade entdeckte 7. Auflage des Organon, wonach Hahnemann statt homöopathischer Arzneien doch den Aderlass empfiehlt, erweist sich als plumpe Fälschung.

2020: Der Nachweis von Hochpotenzen im Blut führt bei den Olympischen Spielen zur Disqualifikation indischer Synchronschwimmerinnen aufgrund von Doping mit dem homöopathischen Arzneimittel Sepia.

2024: Eine Arzneimittelprüfung mit Red Bull C30 muss aufgrund der hohen Verletzungsrate durch Flugversuche der Probanden gestoppt werden.

2031: Die Entwicklung der homöopathischen Impfung scheitert daran, die Globuli durch eine Nadel zu bekommen.

2018-48: Der 30-jährige Glaubenskrieg zwischen den klassischen und den ultra-klassischen Homöopathen wird durch den Kompromiss beendet, dass Arzneien in Ausnahmefällen auch mit der linken Hand verschüttelt werden dürfen.

2035: Die Milchmittel werden durch die Familie der Joghurtgetränke erweitert.

2050: Basierend auf der Sankaran-Erkenntnis, wonach auch Arzneimittel eine Seele haben, kommt es zur Gründung der Homöotarier-Bewegung, die den Verzehr homöopathischer Substanzen verweigern.

2055: Die Schulmedizin wird von der Homöopathie als komplementäre, nicht jedoch gleichwertige Methode anerkannt.

2058: Das Magazin Profil titelt in seiner jüngsten Ausgabe „Allopathie – der große Bluff“

Dr. Ronny Tekal-Teutscher ist Mitbegründer des Medizinkabaretts www.peter-teutscher.at

Mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM)

Suche

Ärztinnen & Ärzte Hebammen Bewährte Indikationen Arzneimittel
Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer