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Studien bestätigen: Kostenvorteile durch Homöopathie


Mehrere Studien aus der Schweiz und aus den Niederlanden zeigen, dass durch Komplementärmedizin, speziell durch Homöopathie, im Gesundheitswesen die Kosten langfristig reduziert werden können. Die Ergebnisse dieser Studien offenbaren geringere Patientenkosten, sowie eine höhere Lebenserwartung.

 

Auch in Österreich findet die Lösungssuche zu den defizitären Krankenkassen kein Ende - hier wäre Homöopathie ein guter Lösungsbeitrag.

Die finanziellen Defizite der österreichischen Krankenkassen spielen im Alltag der Österreicherinnen und Österreicher eine immer größere Rolle. Nicht nur die tagespolitischen Diskussionen lassen das Ausmaß dieser Probleme stetig deutlicher werden, auch die Patienten leiden unter den kontinuierlichen Kürzungen der Leistungen.

Komplementärmedizin hilft sparen
Eine aktuelle Studie des European Journal of Health Economics 2011 beschäftigte sich mit einem möglichen Lösungsansatz, welcher als Ergebnis Einsparungsmöglichkeiten durch Komplementärmedizin, vor allem durch die Homöopathie, fand. Für diese Studie wurden die Gesamtkosten von 150.000 Versicherten eines niederländischen Versicherungsunternehmens von 2006 bis 2009 untersucht. Bei der Analyse von Arzt- und Krankenhauskosten, Medikamentenkosten und Rettungskosten kam man zu dem Ergebnis, dass auch komplementär betreute Patienten durchschnittlich 7 Prozent weniger kosteten als jene, welche nur konventionell behandelt wurden. Dies entsprach pro Patient einer jährlichen Ersparnis von 140 Euro im Jahr.

Höhere Lebenserwartung durch Homöopathie
Eine genauere Analyse zeigt, dass speziell die Homöopathie eine große Einsparung bringt. Je nach Altersgruppe kosteten Patienten, welche auch homöopathisch betreut wurden, bis zu 25 Prozent weniger als ausschließlich konventionell behandelte Patienten.
Ausschlaggebend ist hier die Kostenersparnis durch Medikamente (bis 33 Prozent) und Krankenhausaufenthalte (bis 38 Prozent). Außerdem zeigte sich bei jenen, die zusätzlich homöopathisch behandelt wurden, eine höhere Lebenserwartung.

Schweizer Wirtschaftlichkeitsprüfung
Auch von den Schweizer Grundversicherern wurde von 2002 bis 2003 die Wirtschaftlichkeit von fünf komplementärmedizinischen Methoden überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass zwar die Kosten der Komplementärmedizin und die der konventionellen Medizin fast deckungsgleich sind, jedoch ergab die Endauswertung einer Studiengruppe um Dr. Hans-Peter Studer, dass im Detail betrachtet jene Behandlungen um 15,4 Prozent günstiger waren, bei denen auch Homöopathika verwendet wurden.

Daraus ergibt sich, dass die Integration komplementärmedizinischer Methoden, insbesondere der Homöopathie, einen guten Beitrag zur Kostensenkung und Effizienz unseres Gesundheitssystems leisten kann.


Von: Christa Lichtenberger

Quellen:
Studie des European Journal of Health Economics 2011: http://www.springerlink.com/content/j045w2v427006670/?MUD=MP

Studer HP, Busato A: A comparism of Swiss basic health insurance costs of complementary and conventional medicine. Forsch Komplementmed. 2011; 15:315-320


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