RSS FACEBOOK Twitter Weiterempfehlen

Aus der Apotheke

Homöopathie gegen Erkältungskrankheiten

von Mag. Ulrike Breya

Busstation (© Nick Cowie)


Erkältungskrankheiten treten in der kalten Jahreszeit gehäuft auf. Das nasskalte Wetter und Temperaturschwankungen fördern die Ausbreitung von Viren. Doch Ansteckungsgefahr lauert auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Büro oder im Supermarkt, kurz überall wo sich große Menschenmengen aufhalten. Kündigt sich die Erkältung mit den ersten Symptomen an, fragen heute viele Menschen in der Apotheke nach homöopathischen Arzneimitteln.

Homöopathische Mittel helfen am besten, wenn sie bei Auftreten erster Beschwerden gezielt eingesetzt werden. Dadurch lässt sich häufig eine Verschlechterung oder das Vollbild einer Erkältung abwenden. Auch zur Vorbeugung von Ansteckungen, wenn bereits ein Familienmitglied erkrankt ist, sind homöopathische Mittel ausgezeichnet geeignet.

Die richtige Wahl

Die Wahl der passenden Arznei richtet sich nach den jeweiligen Symptomen des Betroffenen – also wenn es ihn bereits „erwischt“ hat. Bei einem markanten Beschwerdebild ist oft ein Einzelmittel erste Wahl. Wenn ein Patient jedoch über eher unspezifische Beschwerden klagt und rasche Hilfe gefragt ist, bieten sich homöopathische Komplexmittel wie beispielsweise GrippHeel® oder Engystol® an, die ein wesentlich breiteres Feld abdecken können. Da sich die verfügbaren Komplexmittel in ihrer Zusammensetzung deutlich unterscheiden, sollte auch hier die Wahl möglichst gut auf das vorherrschende Beschwerdebild abgestimmt werden. Je nach Schweregrad der Symptome und dem Ansprechen sollte das Mittel drei- bis fünfmal täglich eingenommen werden. Weiters sind homöopathische Komplexmittel oft als Schutz vor einer Ansteckung hilfreich, wenn beispielsweise bereits Familienangehörige oder Bürokollegen erkrankt sind.

Sinnvolle Vorbeugung

Zur generellen Vorbeugung von Erkältungskrankheiten sind homöopathische Mittel in der Regel weniger geeignet, weil sie gezielt bei bestimmten Symptomen ansetzen. Einzige Ausnahme sind Arzneien, die Echinacea enthalten. Diese sollten allerdings nur bei bereits geschwächtem Immunsystem und nicht länger als vier bis acht Wochen eingenommen werden, da es keinen Sinn macht, das Immunsystem auf Dauerbereitschaft zu schalten. Zur Vorbeugung werden derartige Homöopathika speziell in Zeiten – v.a. im Herbst und Winter – empfohlen, wenn Erkältungskrankheiten grassieren, viele Menschen betroffen sind und man sich vor einer Ansteckung schützen will.


Mag. Ulrike Breyha

Apotheke zum Heiligen Florian, Wien
Mag. Ulrike Breyha ist selbständige Apothekerin in Wien. Sie ist Gründungsmitglied des homöopathisch pharmazeutischen Arbeitskreis der Österreichischen Apothekerkammer, Landesgeschäftsstelle Wien. Sie konzipierte gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) eine postgraduate Ausbildung in Homöopathie für PharmazeutInnen und ist seit 1999 Lehrbeauftragte der ÖGHM.


Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Sie möchten unseren Newsletter regelmäßig erhalten?
Dann am besten gleich hier für unseren nächsten Newsletter anmelden (4x/Jahr)

 

Zurück zur Übersicht

Suche

Ärztinnen & Ärzte Hebammen Bewährte Indikationen Arzneimittel
Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer Sponsoren & Unterstützer