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Globulino

Wenn das Christkind kommt

von Dr. Katrin Strauch

Christkind (© Hans Thoursie)



Krank durch Aufregung.

Vorfreude ist die schönste Freude? Nicht immer! „Viele Kinder werden vor Aufregung ganz krank“,  sagt Dr. Katrin Strauch, homöopathische Ärztin in Wien. „Schlaflosigkeit, Fieber, Kopf- und Bauchschmerzen können durch Stress – auch wenn er noch so positiv ist – ausgelöst werden.“

Fieber und sonst nichts

Unerklärliches Fieber ohne weitere Symptome ist ein häufiges Phänomen, das in aufregenden Zeiten bei Kindern auftritt. Da ihr Regulationsmechanismus noch nicht vollständig ausgebildet ist, kann die Körpertemperatur bei Kindern sehr schnell steigen. Aber auch Bauchschmerzen und Erbrechen können durch besondere und aufregende Ereignisse hervorgerufen werden. Ebenso kann Stress – auch wenn er im Falle von Vorfreude aufs Christkind sehr positiv belegt ist - bei bestehenden Krankheitsbildern, wie beispielsweise Neurodermitis, zu einem Schub bzw. zur Verschlechterung führen.

Die Kinderseele spricht

Besonders sensible Kinder sind von diesem Phänomen betroffen. Laut Ruediger Dahlke, Arzt und Psychotherapeut, steckt hinter jeder Krankheit eine Botschaft der Kinderseele. Bei Fieber will sie uns sagen „Ich koche“. Eine logische Erklärung, denn Vorfreude kann sich ins unermessliche steigern und das Kind „zum Kochen bringen“. Nicht zuletzt sind es aber auch die Erwachsenen, die ihre Kinder unter Druck setzen. Drohungen wie „wenn Du nicht brav bist, bringt Dir das Christkind nichts!“, ängstigen Kinder und können die Situation verschlimmern.

Vorweihnachtliche Ruhe

Eltern sollten daher darauf achten, die Weihnachtsanspannung für ihren Nachwuchs so niedrig wie möglich zu halten: das heißt Tagesabläufe dem Rhythmus des Kindes/Babys anpassen, ausreichend Ruhezeiten und eventuell Mittagsschaf einplanen, auch gemeinsames basteln oder backen relaxt angehen – ohne Anspruch auf perfekte Weihnachtsdeko oder Kekse.

Sollten sich dennoch Beschwerden einstellen, helfen gerade bei Kindern homöopathische Arzneimittel gut.

Einzelmittel

Gelsemium sempervirens

„Krank vor Aufregung“ – unruhig und ängstlich, inneres Zittern; mit dumpfen Kopfschmerzen, Durchfall, grippalen Infekt; fühlt sich benommen und schläfrig

Phosphorus

Ständiger Bewegungsdrang, unruhig; bei sensiblen, übervorsichtig und ängstlichen Kindern; Angst vor dem Alleinsein; Besserung bringen Essen und kurze Ruhepausen

Argentum nitricum

„Nervenbündel“ - extrem aufgeregt und hektisch; Vorahnungen und lebhafte Phantasie, begleitet von Magenschmerzen, Durchfall, häufiger Harndrang; Heißhunger auf Süßes, wird aber nicht vertragen (Blähungen)

Coffea

aufgeregt, nervös, wie überdreht; kann vor Freude und Ungeduld nicht schlafen, ist ständig in Bewegung; redet ständig, beruhigt sich nicht

Neben homöopathischen Einzelmittel haben sich aber auch Viburcol®-Kinderzäpfchen bei Unruhezuständen mit und ohne Fieber, die häufig von Weinerlichkeit, Launenhaftigkeit oder Schlaflosigkeit begleitet werden, bewährt. Sie haben eine beruhigende Wirkung.

Dr. med. Katrin Strauch

Dr. Katrin Strauch eröffnete 1996 Ihre Praxis für Allgemeinmedizin und Homöopathie in Wien 14. Seit 1999 ist sie Mitglied im Ausbildungsteam der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM). Dr. Stauch ist ausgebildete Notärztin und Sachverständigenärztin für Führerscheinuntersuchungen.

 

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