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Aus der Apotheke

Was gehört in die homöopathische Reiseapotheke?

Interview mit Mag. pharm. Sabine Lexer

Reiseapotheke (© Dr. Peithner KG)



Was ist der Vorteil einer homöopathischen Haus- und Reiseapotheke?

Homöopathische Mittel haben keine Nebenwirkungen und können deshalb problem- und gefahrlos auch von Laien angewandt werden. Gerade bei einfachen und banalen Erkrankungen bietet sich die Selbstbehandlung an. Der Vorteil der kleinen Reiseapotheke ist, dass die Mittel gleich zur Hand sind. Gerade auf Reisen im Ausland ist die Suche nach einem Arzt ein zusätzlicher Stressfaktor. Homöopathika haben keine Wechselwirkungen mit herkömmlichen Medikamenten - sie können auch problemlos kombiniert werden.


Was sind die häufigsten gesundheitlichen Beschwerden auf Reisen?
Durchfall und Erkältungskrankheiten, aber auch Reisekrankheit sind die häufigsten Beschwerden im Urlaub. Acidum arsenicosum (früher: Arsenicum album) ist bei Reisedurchfall ein bewährtes Mittel und ist angezeigt bei brennenden Schmerzen im Magen mit Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, oft gleichzeitig, starker Schwäche und wenn der Geruch und Anblick von Speisen unerträglich ist. Anamirta cocculus ist die beste Hilfe für Kinder und Erwachsene, denen beim Autofahren leicht schlecht wird.

Gibt es grundsätzliche Maßnahmen, die bei jeder Reise beachtet werden sollten?
Wo erhalte ich kompetente Unterstützung bei der gesundheitlichen Reisevorbereitung?
Je weiter weg und ferner das Reiseziel ist, umso früher sollten Sie mit den Vorbereitungen beginnen und sich auch über die dortigen Impfstandards informieren. Das Tropeninstitut am Wiener AKH berät Sie dazu. Eine gute Investition ist eine homöopathische Reiseapotheke, die nicht viel Platz braucht, lange hält und viele häufig auftretende Beschwerden gut lindern kann. Hier gibt es eine gut sortierte Reiseapotheke der Dr. Peithner KG. Sie enthält 28 verschiedene Einzelmittel und eine Broschüre, in der die enthaltenen Mittel und ihre Verwendung gut beschrieben sind. Die meisten der enthaltenen Arzneimittel finden sie auch in der Arzneimitteldatenbank der Initiative "Homöopathie hilft!"

Eine Alternative sind homöopathische Komplexmittel,
wie zum Beispiel Nux vomica Homaccord®-Tropfen, die beispielsweise bei Durchfall eingenommen werden, oder Vomitusheel®-Tropfen, die bei Erbrechen und Brechreiz angewendet werden. Außerdem empfiehlt sich Gripp-Heel® für grippale Infekte und Euphorbium compositum Heel®-Nasenspray für Stockschnupfen in die Reiseapotheke zu packen. Für die Augen und Ohren gibt es Oculoheel®-Einmalaugentropfen bzw. Otodolor®-Ohrentropfen. Letztere sind bei schmerzhaften Zuständen der äußeren Gehörgänge, wie sie oft durch Schwimmbadinfektionen, kalten Wind oder Klimaanlagen hervorgerufen werden, gut wirksam.
Aber auch auf ein Mittel für Alltags- und Sportverletzungen sollte nicht vergessen werden. Für Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen, Gelenks- und Muskelschmerzen etc. gibt es Traumeel® als Salbe, Tabletten oder Tropfen. Traumeel® hat sich sehr bewährt. Für Wunden und leichten Sonnenbrand ist Calendumed®-Salbe zu empfehlen.
Reisen Sie mit Kleinkindern oder Säuglingen, sollten Viburcol®-Kinderzäpfchen oder Zapolin®-Globuli für Kinder auf der Reise nicht fehlen. Sie helfen bei Unruhezuständen mit und ohne Fieber oder auch bei Zahnungsbeschwerden.

Abgesehen von den wichtigsten Arzneimitteln, die am Urlaubsort eventuell schwer zu bekommen sind und deshalb besser mitgenommen werden, sollten aber auch noch Pflaster, Verbandsmaterial, eine Pinzette, ein Fieberthermometer und Insektenschutzmittel unbedingt eingepackt werden. Je nach Reiseziel sind vielleicht auch noch ein Quallenschutzmittel oder spezielle Medikamente angezeigt. Am besten Sie lassen sich in der Apotheke Ihres Vertrauens kompetent beraten.

Was muss beachtet werden?

Die Aufbewahrung homöopathischer Arzneimittel, egal ob es sich um Einzel- oder Komplexmittel handelt, sollte licht-, hitze- und strahlengeschützt sein. Im Falle einer Flugreise: die homöopathischen Arzneien mit in den Koffer packen, nicht in das Handgepäck! Die üblichen Durchleuchtungsgeräte können die Mittel in der Wirksamkeit beeinträchtigen.

Mag. pharm. Sabine Lexer
Mag. pharm. Sabine Lexer leitet die Sonnenhof Apotheke in Wien Margareten. Sie ist
Spezialistin zum Thema Bachblütentherapie und Homöopathie und organisiert laufend
Vorträge zu interessanten Gesundheitsthemen.

 

Fotocredit: © Dr. Peithner KG

 

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