€ 0,00

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Systematisches Review zur Wirksamkeit der Homöopathie

Themen:

Später lesen:

Lesezeichen setzen
Lesezeichen entfernen

Teilen:

Dieses Review unter dem Titel Efficacy of homoeopathic treatment systematic review of meta-analyses of randomised placebo-controlled homoeopathy trials for any indication (Systematische Überprüfung von Meta-Analysen von randomisierten placebokontrollierten Homöopathie-Studien für jede Indikation) präsentiert einmal mehr gute Ergebnisse für die Homöopathie

Die wichtigsten Aussagen dieses Systematischen Reviews 

Dies ist das erste systematische Review zu allen 6 vorhandenen Meta-Analysen (MA) von Placebo-kontrollierten Homöopathiestudien für jegliche Indikation. Homöopathie zeigte bessere Ergebnisse als Placebo:

  • 5 der 6 MA enthielten eine Effektschätzung für alle eingeschlossenen Studien. Alle 5 zeigten signifikant positive Effekte der Homöopathie, im Vergleich zu Placebo.
  • 4 MA enthielten eine Effektschätzung nach Beschränkung auf Studien mit höherer methodischer Qualität. In 3 dieser 4 MA blieb die signifikanten positiven Effekte der Homöopathie erhalten, in 1 MA war positive Effekt nunmehr nicht signifikant.
  • Die methodische Qualität der Homöopathiestudien war ähnlich wie bei anderen klinischen Studien mit gleichem Design, aus einem vergleichbaren Zeitraum und bewertet nach gleichen Kriterien. 
  • Die Qualität der Gesamtevidenz für positive Homöopathie-Wirksamkeit in diesem systematischen Review war ebenfalls ähnlich wie in systematischen Reviews zu anderen Interventionen aus einem vergleichbaren Zeitraum und eingestuft anhand desselben Bewertungsinstruments (GRADE).

Systemische Review zeigt gute Ergebnisse für die Homöopathie

Hintergrund und Zielsetzung Seit 1997 wurden mehrere Meta-Analysen (MA) von randomisierten, placebokontrollierten Wirksamkeitsstudien zur Homöopathie bei allen Indikationen (PRETHAIs) mit unterschiedlichen Methoden, Ergebnissen und Schlussfolgerungen veröffentlicht. Eine formale Bewertung dieser Meta-Analysen wurde bisher nicht durchgeführt. Das Hauptziel dieser systematischen Überprüfung dieser Übersichtsarbeit war es, die Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung zu bewerten.

Methoden Die Einschlusskriterien waren wie folgt: MAs von PRETHAIs beim Menschen; alle Altersgruppen, Länder, Settings, Publikationssprachen; und MAs, die zwischen dem 1.1.1990 und dem 30.4.2023 veröffentlicht wurden. Die Ausschlusskriterien waren wie folgt: systematische Übersichten ohne MAs; MAs, die auf Alters- oder Geschlechtsgruppen spezifische Indikationen oder spezifische homöopathische Behandlungen beschränkt waren; und MAs, die keine Wirksamkeitsbewertung vornahmen. Wir durchsuchten 8 elektronische Datenbanken bis zum 14. Dezember 2020, mit einer Aktualisierungssuche in 6 Datenbanken bis zum 30. April 2023.

Das primäre Ergebnis war der Effektschätzer für alle eingeschlossenen Studien in jeder MV und nach Einschränkung der Stichprobe
auf Studien mit hoher methodischer Qualität gemäß den vordefinierten Kriterien. Das Risiko einer Verzerrung wurde für jede MA mit dem ROBIS-Instrument (Risk Of Bias In Systematic reviews) bewertet. Die Qualität der Nachweise wurde anhand des GRADE-Rahmens bewertet. Es wurden statistische Analysen durchgeführt, um den Anteil der Studien zu ermitteln, die einen signifikanten positiven Effekt der Homöopathie im Vergleich zu keinem signifikanten Unterschied zeigten.

Ergebnisse Es wurden sechs MAs eingeschlossen, die individualisierte Homöopathie (I-HOM, n = 2), nicht individualisierte Homöopathie (NI-HOM, n = 1) und alle Homöopathiearten (ALL-HOM = I-HOM + NI-HOM, n = 3) abdecken. Die MAs umfassten zwischen 16 und 110 Studien, und die eingeschlossenen Studien wurden zwischen 1943 und 2014 veröffentlicht. Die mittlere Stichprobengröße der Studien lag zwischen 45 und 97 Patienten.

Das Risiko einer Verzerrung (niedrig/unklar/hoch) wurde für drei MAs als niedrig und für drei MAs als hoch eingestuft.
Die Effektschätzer für alle Studien in jeder MV zeigten einen signifikant positiven Effekt der Homöopathie im Vergleich zu Placebo (5 von 5 MV, keine Daten in 1 MV). Sensitivitätsanalysen mit Einschränkung der Stichprobe auf qualitativ hochwertige Studien lagen aus 4 MV vor; der Effekt blieb in 3 der MV signifikant (2 MV bewerteten ALL-HOM, 1 MV bewertete I-HOM) und war in 1 MV (die NI-HOM bewertete) nicht mehr signifikant.

Hier finden Sie die Studie

Hamre HJ, Glockmann A, von Ammon K, Riley DS, Kiene H. Efficacy of homoeopathic treatment: Systematic review of meta-analyses of randomised placebo-controlled homoeopathy trials for any indication. Syst Rev 2023; 12(191). DOI 10.1186/s13643-023-02313-2

Weitere Neuigkeiten

Diesen Artikel teilen:

Weitere Artikel

Pferdepraxis: Mauke – wenn die Fesselbeuge leidet

Die Mauke ist eine heimtückische Gesellin: Sie kommt oftmals scheinbar über Nacht, um dann mit ziemlicher Standfestigkeit zu...

Homöopathie für Babys

In der Regel kommen Kinder gesund und voll Lebenskraft auf die Welt. Mit erstaunlicher Energie und Neugier wachsen...

COPD: Mit Homöopathie schneller von der Beatmung loskommen

In Österreich gilt die COPD als „Volkskrankheit“: Schätzungen zufolge leiden zwischen 400.000-800.000 Menschen an der Atemwegserkrankung. Somit ist fast...

Arzneimittelbild: Chamomilla Recutita – die echte Kamille

Kaum eine Arzneipflanze ist so beliebt und bekannt wie die Echte Kamille. In der Homöopathie hat sie als...